Mehr Essensplätze in städtischen Kitas in Mörfelden-Walldorf

Mörfelden-Walldorf – Die Nachfrage für Essensplätze in den städtischen Kindertagesstätten hält weiter an. Demzufolge erweitert die Stadt kontinuierlich das Platzangebot. „Der Ausbau von Essensplätzen ist für Familien ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Sebastian Hösch, Leiter des Sozial-und Wohnungsamtes. Nach Beschluss des Magistrats plant die Stadt, im Kitajahr 2023/24 insgesamt 70 neue Essensplätze einzurichten. Notwendige größere Umbaumaßnahmen wie in den Küchen der Kita I Treburer Straße (siehe Artikel oben) und der Kita VIII Jean-Calvin-Straße wurden bereits getätigt. Neben den Baumaßnahmen spiele für die Erweiterung des Essensplatzangebots aber auch die Personalgewinnung eine wichtige Rolle, teilt die Stadtverwaltung mit. „Um die neu geschaffenen Essensplatz-Kapazitäten tatsächlich den Kindern anbieten zu können, wird entsprechend mehr Personal in Küche und im Kita-Alltag benötigt. Wir sind uns bewusst, dass dieser Aspekt in Zeiten des Fachkräftemangels eine Herausforderung darstellt, die wir aber angehen. Die geplanten Kosten für das zusätzliche Personal belaufen sich auf rund 195 000 Euro jährlich“, sagt Erster Stadtrat Karsten Groß.
Laut Planung sollen die Essensplätze in der Kita VII Kollwitzweg von 40 auf 50 Plätze erweitert werden, in der Kita VIII Jean-Calvin-Straße von 60 auf 70 Plätze, in der Kita X Grünewaldweg von 40 auf 50 Plätze und in der Kita XI Nordring von 60 auf 70 Plätze. „Insgesamt können in Zukunft bei ausreichendem Personal zusätzlich 40 Kinder mehr einen Essensplatz erhalten“, so Groß.
Die Kita I Treburer Straße und die Kita V Heidelberger Straße bieten bereits jetzt insgesamt 30 Essensplätze mehr an. „Wir hoffen, dass wir bis Ende des Kita-Jahres 2024 auch in den anderen genannten Einrichtungen das Angebot erweitern können“, so Groß.
Für die Erhöhung der Mehraufwendungen für 70 Essensplätze für die Zubereitung der Speisen werden im Haushalt 2024 rund 70 000 Euro zusätzlich eingeplant. Dem stehen dann planerische Mehreinnahmen aus dem Essensgeld als Elternbeitrag von rund 52 000 Euro gegenüber. fa
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