Schlagzeuger Stephen Denbrock hat Hobby zum Beruf gemacht

Zwischen Liveauftritt und Unterricht – Kurse auch per Skype

DEN RHYTHMUS IM BLUT hat Schlagzeuger Stephen Denbrock. Der Musiker gibt sein Wissen auch an seine Schüler weiter. (Foto: Soliman)

Kelsterbach (sol). „Mich hat es schon immer zum Schlagzeug hingezogen“, erzählt Stephen Denbrock lächelnd. Der sympathische 40-Jährige, der im zarten Alter von acht Jahren begonnen hat Keyboard zu spielen und nach wenigen Jahren an die Drums wechselte, kann inzwischen auf eine erfolgreiche Karriere als Schlagzeuger blicken.

Neben zahlreichen Liveauftritten mit seinen Bands, die ihn durch ganz Deutschland führen, hat der gebürtige Rüsselsheimer außerdem schon früh seine Leidenschaft fürs Unterrichten entdeckt. Während sich seine dreijährige Tochter eher fürs Singen begeistert, bringt der Berufsmusiker seinen rund 30 Schülern in seinem Proberaum in der Rüsselsheimer Straße die Grundlagen des Schlagzeugspielens bei. Mit seiner Schule, die er „RheinMainBeats“ getauft hat, erfüllte sich der Halbamerikaner, nach Zwischenstationen als Lehrer an mehreren Musikschulen, einen Traum. Entgegen dem eher lockeren Image eines Musikers sagt er über sich: „Mein Unterricht ist schon sehr strukturiert“. Dafür haben die angehenden Schlagzeuger an anderer Stelle mehr Freiheiten, denn Denbrock gibt keine Hausausaufgaben auf und findet auch „nichts Verwerfliches“ daran, wenn zu Hause nicht geübt wird.

Vorerfahrungen sind keine nötig, um mit dem Schlagzeugspielen anzufangen

Generell ist dem Musiker eine angenehme Atmosphäre und Spaß sehr wichtig, auch wenn er im Unterricht durchaus Wert auf Technik und zählen legt. Um besonders den Jüngeren den Start zu vereinfachen, arbeitet er mit teilweise selbst entworfenen Arbeitsmaterialien, in denen einzelne Noten zwecks besserer Merkfähigkeit bestimmten Farben zugewiesen werden. Der Kelsterbacher unterrichtet alle Altersklassen und versucht seine Schüler „da abzuholen, wo sie stehen“. Dementsprechend variiert auch die Länge der Unterrichtsstunden, je nach Alter und Können, zwischen 30 und 60 Minuten. Vorerfahrungen sind laut dem erfahrenen Drummer keine nötig, um mit dem Schlagzeugspielen anzufangen. Der Unterricht bei ihm mache den meisten dann viel Spaß. Selbstbewusst sagt Denbrock von sich: „Ich weiß, dass ich ein guter Musiker bin“. Er sieht seine Stärken aber auch im pädagogischen Bereich und bezeichnet diese als sein „Steckenpferd“, die ihn von der Konkurrenz abheben. Es gibt keinen Zweifel, dass er es ernst meint, wenn er verkündet: „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht!“. Um richtig auf seinen Schlagzeugnachwuchs eingehen zu können, gibt er ausschließlich Einzelunterricht. Dafür präsentiert er sich bei dessen Gestaltung flexibel und lehrt auf Wunsch auch per Internet über Skype oder auf Englisch. Ebenso anpassungsfähig zeigt Denbrock sich bei seinem Musikgeschmack. Während er privat „eigentlich alles“ höre, brachte er in seinen frühen Bandzeiten eher Oldies wie „Beatles und so Sachen“ auf die Bühne. Aktuell ist der passionierte Schlagzeuger bei seinen Auftritten eher in Richtung Funk und Soul unterwegs und hat eine besondere Vorliebe für Songs des amerikanischen Singer und Songwriters Bruno Mars entwickelt. 

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