Sport- und Wellnessbad feiert Party zum Zehnjährigen

Alle Schwimmkurse sind ausgebucht

EINE GEBURTSTAGSTORTE schnitten Stadtverordnetenvorsteherin Helga Oehne und Bürgermeister Manfred Ockel (von rechts) im Kelsterbacher Sport- und Wellnessbad an, zur Freude der jungen Gäste, die für den Kuchen Schlange standen. Schwimmbadleiter Harold Dorssers (links) freute sich vor allem über die gelungene Feier zum zehnjährigen Bestehen der Einrichtung.  (Foto: Koslowski)

Kelsterbach (rko). Ein Höhepunkt jagte am Samstag den anderen. Das vor genau zehn Jahren eröffnete Sport- und Wellnessbad hatte zu einer Geburtstagsfeier eingeladen.

Der DLRG-Bezirk Kelsterbach gab einen Einblick in seine Arbeit, auf die im Schwimmerbecken platzierte Wasserkrake konnten die Besucher heraufklettern und runterspringen, der Zauberclown Martin Zimmermann erfreute mit lustigen Einsätzen – es gab nichts, was den Geburtstagsgästen nicht gefiel. Und als schließlich Betriebsleiter Harold Dorssers vom Betreiber GMF die Geburtstagstorte auf einem Wägelchen in das Bad schob und Bürgermeister Manfred Ockel sie in viele kleine Teile zerschnitt, da standen die Kinder Schlange. Vor zehn Jahren wurde das Sport- und Wellnessbad eröffnet. Der Geburtstag durfte natürlich nicht ohne das neue Maskottchen des Bades gefeiert werden. Ein um das andere Mal schlenderte die orangefarbene Krake Cally an den Becken vorbei und wurde von den Kindern bestürmt. Eröffnung feierte in diesem bunten Rahmen auch der neue Cally Kinderclub. 

"Die Zielgruppe mit jungen Familien und Kindern ist da"

Dorssers war trotz der großen Aufgabe, die Geburtstagsfeier mit den vielen Gästen über die Bühne zu bringen, gut gelaunt. „Die Stimmung ist gut. Die Zielgruppe mit jungen Familien und Kindern ist da. Das wollten wir haben“, freute er sich. Und vergaß nicht die Sauna zu erwähnen, in der dank Aufgüssen mit verschiedenen Aromen Wohlfühlatmosphäre herrschte. Sogar seine Frau Erna mischte hier ordentlich mit. Mit an Bord war auch Schwimmleiter Lutz Winkler, den alle nur Lutz nennen würden, wie er lachend berichtete. Er informierte die Besucher über die Schwimmkurse im Wellnessbad. Elf sind es an der Zahl, aber alle sind bereits ausgebucht. Es gebe eine Warteliste mit rund 100 Kindern. „Die müssen Geduld haben“, stellte Winkler fest. Die Wasserfläche sei eben nur begrenzt. DLRG und Vereine müssten sich die Bahnen teilen. Besser wäre es, wenn die Vereine später trainieren würden. Die DLRG gewährte unterdessen einen Einblick in die Wasserrettung. Engagierte Rettungsschwimmer zogen Schwimmer „in Not“ mit einem Wurfball, einer Rettungsboje und einem Gurt sicher zurück an den Beckenrand. Die DLRG nutze das Bad für die Ausbildung ihrer Rettungsschwimmer, informierte der Vereinsvorsitzende Eduardo Augusto Alonso. „Wir freuen uns über das gute Verhältnis über die zehn Jahre“, sagte er. 

Viel Lob fürs Schwimmbad

So weit das Auge reichte, also nur zufriedene Gesichter. Vielleicht nicht ganz: Der kleine Elias habe sich ein bisschen vor Cally gefürchtet, erzählte seine Mutter Anna Galle und drückte ihn zärtlich. Sie kam mit ihrem Mann Karsten und dem älteren Sohn Daniel aus dem Westerwald nach Kelsterbach. „Wegen der Geburtstagsfeier“, sagte der Familienvater. Die vier wollten schwimmen und mal ein anderes Bad als die ihnen bekannten ausprobieren. Ihr Urteil? Alles überschaubar, für jedes Kinderalter etwas dabei. „Die Kinder haben ihren Spaß“, stellte die Mutter fest. Maike und Andy kamen mit ihren Kindern Lisa und Paul aus Bad Nauheim, die Therme dort habe doch geschlossen. Sie würden deshalb häufiger das Sport- und Wellnessbad besuchen, berichtete Maike, die den Nachnamen der Familie nicht in der Zeitung stehen haben wollte. Die Eltern genossen abwechselnd die Sauna, während sich der andere um die Kinder kümmere. Das Wasser sei schön warm und das Speisenangebot abwechslungsreich, lobten sie das Schwimmbad. Yana Berger und ihr Sohn Valentin wussten nicht, dass an diesem Samstag eine riesige Geburtstagsparty gefeiert werden sollte. Sie waren aber positiv überrascht. Der Mutter gefiel das Kinderbecken, aber auch die Aufteilung der Bereiche mit Schwimmbecken, Whirlpool und Kinderbecken. 

„Das Bad ist nicht groß, man behält den Überblick“

Um das Wohl der Badegäste kümmerten sich insgesamt 45 Mitarbeiter, deren Engagement Ockel lobte und fünf von ihnen besonders hervorhob. Cornelia Hochstein, Nina Majewska, Silvia Djulgerova-Lämle, Panajota Trianti und Hasan Kotha sind von Anfang an unter den Beschäftigten. Vor zehn Jahren sei eine Stelle im Büro frei gewesen, erinnerte sich Cornelia Hochstein. Sie habe ja nie für möglich gehalten, dass es bei einem Schwimmbad so viel Büroarbeit gibt und zählte unter anderem Abrechnung, Statistik und Kursverwaltung auf. Zehn Jahre bei einem Arbeitgeber zu arbeiten, sei für die heutige Zeit ein langer Zeitraum, sagte sie. Hochstein beschrieb das Sport- und Wellnessbad als ein familienfreundliches Bad, Familien mit kleinen Kindern seien denn auch die Zielgruppe. „Das Bad ist nicht groß, man behält den Überblick“, stellte Hochstein fest. Früher schwamm sie selbst noch ihre Bahnen. Heute hält sie sich mit Gymnastik fit. „Aber in die Sauna gehe ich ab und an“, sagte sie schmunzelnd.

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