Ein Abend, der großen Spaß machte

„Orange Box“ feierte 15-jähriges Bestehen mit Gastmusikern und über 800 Fans

Finale: Hubert Kah, Markus, Fred Kraus, Ralf Baitinger, Andreas Hoffmann und Walter Kemmler (von links). (Foto: A. Keim)
 

Mörfelden-Walldorf. Es war eine über fünfstündige rauschende Party, eine musikalisch hochwertige Geburtstagsfeier, ein tolles Konzert mit vielen Gästen auf der Bühne und im Saal, es war die Eröffnung der Walldorfer Kerb – aber vor allem war die „Orange Night of Music“ eines: Ein Abend, der viel Spaß machte.

Seit 15 Jahren rockt die Gruppe „Orange Box“ die Bühnen und das beinahe noch in Originalbesetzung seit Gründung der Band. „Orange Box“ das sind Ralf Baitinger, Jochen Jourdan, Gerd Keim, Andreas Feistel und Jürgen Köhler.
Gefeiert wurde der Geburtstag mit einem gelungenen Konzert. Die illustre Gästeliste war lang – viele befreundete Musikerkollegen hatten ihr Kommen angekündigt und Wort gehalten. Dazu strömten über 800 Menschen in die Walldorfer Stadthalle, die gemeinsam mit den Musikern auf der Bühne feierten.
Woody Feldmann hatte die Eröffnung des Geburtstagskonzertes übernommen und das Publikum sofort auf ihrer Seite. Mittanzen war von Anfang an angesagt, als „Orange Box“ zunächst mit Titeln wie „Twist and Shout“ und „Old Time Rock’n’Roll“ für gute Stimmung im Saal sorgte. Dann gaben sich die Geburtstagsgäste sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Anja Hill (Gesang) machte den Anfang, gefolgt von Harold Nardelli (Tuba) „and the Nerds“. Anschließend griff Daroll Müller zum Mikrofon und ließ mit Titeln wie „Everybody needs somebody“ die Blues-Brothers aufleben. Marc Colazzo stand beinahe den kompletten Abend über an den Percussions. Irische Volksmusik steuerten Andreas und Robert Hoffmann von „Molly alone“ bei.
Zum neuen Mädchenschwarm in Walldorf avancierte an diesem Abend Lukas Würsching, der mit seinem Geigenspiel aber auch das übrige Publikum in seinen Bann zog. Eine Freude für viele war es, Walter Kemmler mit seinem Saxophon auf der Bühne zu sehen. Fred Kraus ließ die „Gute alte Zeit“ aufleben und auch der Auftritt von Andres Geisler rief einige Erinnerungen an gemeinsame Bühnenerlebnisse ins Gedächtnis zurück. Noch nostalgischer wurde es, als zum ersten Mal seit 14 Jahren die in Mörfelden-Walldorf legendäre „Houseband“ in Originalbesetzung wieder gemeinsam auf der Bühne stand und so abrockte, als hätte es zwischenzeitlich keine Trennung gegeben.
Spaß machte ebenso der Auftritt von Grammy-Preisträger Ivan Santos, bekannt von gemeinsamen Auftritten bei „Blues meets Caribic“. Mit dem Stück „Sympathy for the devil“ legte Bernd Kohn am Schlagzeug los, bevor weitere Musiker neu oder wieder auf der Bühne dazukamen. Christoph Oeser legte am Flügel einen beeindruckenden Auftritt hin. Mit und ohne Klavierhocker, mit einem Bein über den Tasten oder rockend neben Jochen Jourdan an der Gitarre – das machte Laune.
Kurz nach Mitternacht wurde mit dem Stück „Es ist wieder Kerwezeit“ standesgemäß die Walldorfer Kerb eröffnet – auch die Kerweborsch und Kerwemädels hatten sich zwischenzeitlich im Publikum eingefunden und feierten ordentlich mit. Nach einer kurzen Pause folgte dann das, worauf vor allem die Generation gewartet hatte, die ihre Jugend in den 80er-Jahren erlebt hatten. Markus betrat die Bühne und sang mit „Ich will Spaß“ seinen Erfolgshit, den gut die Hälfte des Publikums auswendig konnte. Zu ihm gesellte sich Judith Reinsch, die normalerweise im „Jungen Chor“ der SKV Mörfelden zu finden ist, um gemeinsam „Kleine Taschenlampe“ zu intonieren. Unkompliziert, absolut stimmsicher und gut aufgelegt präsentierte sich im Anschluss Hubert Kah mit seinen Hits „Rosemarie“, „Erika“ und „Sternenhimmel“ – selbstverständlich mit dem laut singenden Publikum auf seiner Seite.
Gerade im zweiten Teil des Abends kam noch einmal die ganze Bandbreite an sensationeller Lichttechnik zum Tragen, die Christian Hanno mit in die Stadthalle gebracht hatte.
Was dann folgte, darf man getrost ein gelungenes Finale nennen. Noch einmal kamen alle Musiker auf die Bühne, sangen und musizierten gemeinsam, bis schließlich ganz am Schluss „Orange Box“ übrig blieb. Die fünf Musiker nahmen erschöpft aber glücklich den hochverdienten Applaus des Publikums mit nach Hause. (ake)

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