Mit acht Geräten angefangen

TGS-Fitnessstudio feierte 15. Geburtstag – Qualitätssiegel erneuert

ÜBUNGSLEITER SIGURD AHRENS (links) erklärte beim Tag der offenen Tür im TGS-Fitnessstudio Tobias und Klaus Böhm sowie Kathrin Blumberg die einzelnen Geräte. (Fotos: A. Keim)

Mörfelden-Walldorf. Schon die Steinzeitmenschen wussten es: Wird man von einem Säbelzahntiger gejagt und ist fit, kommt man mit dem Leben davon. Hat man einen Bierbauch, so wird man gefressen. Eine Lebensweisheit, die Fernsehmoderator und Kabarettist Christian Döring am Samstagabend mühelos auf die heutige Zeit übertrug und damit eine hübsche verbale Brücke zum Thema Fitnessstudio baute. Sein Auftritt war einer der Höhepunkte bei der Feier zum 15. Geburtstag des TGS-Fitness- und Gesundheitsstudios.
 

Das ganze Wochenende über stand das Studio beim Walldorfer Großverein im Mittelpunkt des Geschehens. Los ging es mit einer akademischen Feier am späten Samstagnachmittag. Nach einer kurzen Ansprache von TGS-Präsident Roland Förstner und Grußworten von Bürgermeister Heinz-Peter Becker und dem Landtagsabgeordneten Günter Schork, übernahm es Petra Scheible, an die Anfänge und Fortschritte des Studios zu erinnern. Von Anfang an war sie die Leiterin des Fitnessstudios und ist es noch heute.
„Dieses Amt war Dir von der ersten Stunde an wie auf den Leib geschrieben. Die Abteilungsleiterin ist im gleichen Maße wie das Studio stets mitgewachsen“, lobte Norbert Büttner, Vorstand der TGS-Abteilung Gymnastik und Gesundheitssport, der Petra Scheible anlässlich der Feierlichkeiten einen großen Strauß Blumen überreichte.
Die Studioleiterin selbst fand vor allem für ihr Team und den Abteilungsvorstand lobende Worte: „15 Jahre Fitness- und Gesundheitsstudio – die Arbeit konnte ich nicht alleine stemmen. Ich hatte immer einen gut funktionierenden Vorstand und auch ein gutes Trainerteam an meiner Seite“.
Petra Scheible erinnerte an die Eröffnung des Studios im Januar 1997 mit sieben Übungsleitern und einer Trainingsfläche von 80 Quadratmetern mit acht Standardgeräten. Die dazugehörige Abteilung wurde im gleichen Jahr im März gegründet. Schon nach drei Monaten verbuchte die TGS Walldorf knapp 300 neue Mitglieder. Durch den starken Zulauf mussten schon bald Squashcourts umfunktioniert werden, ebenso der Geräteraum. Parallel zum Bau der neuen Halle im Jahre 2001 erhielt das Studio dann 280 Quadratmeter Trainingsfläche. Ein weiterer Neu- und Anbau erfolgte 2006 mit dem dreigeschossigen Bewegungszentrum.
„Inzwischen können wir stolz auf unseren Werdegang sein. Unsere Trainingsfläche beträgt rund 660 Quadratmeter, der Geräteparcours wurde stetig erweitert, und 17 gut ausgebildete Übungsleiter betreuen unsere 1366 Mitglieder“, so Scheible.
 Zudem werde das Studio alle zwei Jahre mit dem Qualitätssiegel „Sport pro Fitness“ ausgezeichnet. Diese Zertifizierung wurde am Samstagabend während der akademischen Feier durch Ralf Rainer Klatt, dem Vizepräsidenten des Landessportbundes für Breitensport, Sport und Gesundheit, erneuert. Klatt hatte außerdem das Vergnügen, einer ganzen Reihe von TGS-Übungsleitern die Verlängerung des Qualitätssiegels „Sport pro Gesundheit“, welches mit regelmäßigen Fortbildungen verbunden ist, zu bescheinigen, während Rolf Dieter Beinhoff, der Präsident des Hessischen Turnerverbandes, die Verlängerung des Siegels „Pluspunkt pro Gesundheit“ überreichte. Auf die Bühne geholt und mit kleinen Geschenken bedacht, wurden außerdem einige Mitglieder der ersten Stunde, die seit 15 Jahren dem Studio die Treue halten.
Dann durften sich die Gäste zunächst in die Hände des Verpflegungsteams begeben, bevor der öffentliche Teil des Abends startete. Das „Jazztrio Ü30“ sorgte dabei für die musikalische Unterhaltung, während Christian Döring sein Kabarettprogramm auf den Sportverein und das Studio zugeschnitten hatte, und vor allem die Lachmuskeln der rund 250 Zuschauer in Bewegung brachte.
Großes Interesse fand am Sonntag der „Tag der offenen Tür“ im Fitnessstudio. Viele Neugierige nutzten die Gelegenheit, um sich ausführlich über die verschiedenen Geräte, Trainingszeiten und Tarife informieren zu lassen. Zudem gab es im Bewegungszentrum verschiedene Mitmachangebote, von Aerobic über Rückenschule bis hin zu Zumba. (ake)

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