Gerätehaus soll saniert werden

Becker: Pläne sind in Arbeit – Feuerwehr Walldorf leistete 8458 ehrenamtliche Stunden

BEFÖRDERT wurden bei der Feuerwehr Walldorf Oliver Jahnke und Patrick Rieger zum Feuerwehrmann, Lars Görlich und Florian Müller zum Hauptfeuerwehrmann, sowie Dirk Bethäußer und Jörg Bormann zu Brandmeistern (stehend von links). Jens Gruber, Andreas Klauschenz, Ralf Reck und Stefan Dinkel (vorne von links) wurden zu Oberlöschmeistern ernannt. (Foto: A. Keim)

Mörfelden-Walldorf. Wer in der Nacht zufrieden schlummernd in seinem Bett liegt, darf in seinen Träumen ruhig einmal die Feuerwehr vorkommen lassen – und zwar im positiven Sinne. Rund um die Uhr sorgen die Feuerwehrleute für die Sicherheit der Bürger und opfern viele Stunden ihrer Freizeit für Einsätze und Ausbildung.
 

Allein die Walldorfer Feuerwehr rückte im letzten Jahr zu insgesamt 113 Einsätzen aus. Davon 35 Mal zu Bränden und 57 Mal zu Hilfeleistungen. Hinzu kamen 21 Fehlalarme. 48 Alarmierungen erfolgten zur Nachtzeit, also zwischen 18 und 6 Uhr.
Dieses Engagement weiß auch Bürgermeister Heinz-Peter Becker zu schätzen, der während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf viele lobende Worte für die Einsatzkräfte fand. Er versicherte den Feuerwehrleuten, dass man seitens der Stadt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stets für eine gute und funktionierende Ausstattung der Wehren sorgen wolle.
Mit Blick auf den Schutzschirm des Landes, unter den die Stadt vor kurzem geschlüpft ist, müsse man eben noch genauer darauf achten, was notwendig sei und was man sich leisten könne, sagte Becker. Ungeachtet dessen sei ein neues Wechselladerfahrzeug für die Wehr bereits bestellt, ein weiteres Spritzenfahrzeug wolle man noch vor der Sommerpause ausschreiben.
Es sei der Verwaltung klar, dass in den Gerätehäusern beider Wehren großer Sanierungsbedarf bestehe, sprach Becker ein anderes wichtiges Thema an. Gemeinsam mit einem Planungsbüro und in Kooperation mit dem Kreisbrandinspektor und dem Stadtbrandinspektor arbeite man derzeit an den Plänen dafür.
Ausgeschlossen sei bereits der Bau eines zentralen Gebäudes für beide Feuerwehren, da man in diesem Fall die vorgeschriebenen Anfahrtszeiten nicht einhalten könne. Weitere Varianten wolle man noch einmal überarbeiten und die Wehr hierbei mit einbeziehen. Fest stehe, dass man in Walldorf mit den Sanierungen beginnen werde.
Wehrführer Jörg Bormann erläuterte nach Beckers Rede die Details der 113 Einsätze des Vorjahres. Unter anderem erinnerte er an den Großbrand in einem Walldorfer Reifenlager, bei dem dankenswerterweise niemand verletzt worden sei. Den zeitlichen Aufwand, den die Feuerwehrleute für alle Einsätze aufbrachten, bezifferte Bormann mit insgesamt 3441 Stunden. Zudem habe man bei Brandsicherheitsdiensten zusätzliche 234 Stunden und bei der Brandschutzerziehung 128 Stunden geleistet.
Bormann wies zudem auf 62 Lehrgänge, 24 Schulungen, elf Atemschutzübungen und sechs Sonderübungen der Einsatzkräfte hin. Zusammengefasst müsse man für Aus- und Fortbildung im Jahr 2012 noch einmal einen Zeitaufwand von 3870 Stunden dazurechnen. Weitere 785 ehrenamtlich geleistete Stunden habe man für Sitzungen aufgebracht, sodass die Einsatzabteilung der Walldorfer Feuerwehr alles in allem auf 8458 freiwillige und unentgeltlich geleistete Stunden im Dienste der Bevölkerung erbracht habe. „Wir stellen einen großen Teil an Sicherheit für die Menschen in der Stadt“, betonte Jörg Bormann.
Zurzeit zählt die Feuerwehr Walldorf 88 Einsatzkräfte, darunter acht Frauen. In der Jugendfeuerwehr sind zwei Mädchen und 20 Jungen aktiv. Die Alters- und Ehrenabteilung zählt 14 Kameraden.
Jugendwart Martin Filusch berichtete anschließend von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, von diversen Arbeitseinsätzen und Ausflügen.
Die Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung endete mit Beförderungen und Ehrungen, die von Jörg Bormann und Kreisbrandmeister Daniel Schmiele vorgenommen wurden. (ake)

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